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Moormitte

 

 Heimatstein in der Emslandstraße


Glockenturm in der Emslandstraße

Es war Mitte der 90er Jahre, als Oswald Scholz eine Idee hatte, die inzwischen Realität geworden und aus Hesepermoor nicht mehr wegzudenken  ist:


Der Glockenturm in Moor-Mitte, direkt neben der Mariengrotte. Anfangs wurde eine Versammlung einberufen, bei der es auch Kritiker gab, die sich gegen einen  Glockenturm aussprachen. Doch am Ende der Diskussionen gab es eine deutliche Mehrheit für das Projekt.

Was dann folgte, war eine Aktion, die von der verschworenen Gemeinschaft in Hesepermoor zeugt. Eine Sammlung in allen Haushalten setzte den deutlichen Grundstock zur Finanzierung des ehrgeizigen Projektes, eine Förderung durch den Erntedankverein sicherte den Bau des großen Turmes.

Heute erklingt die Glocke pünktlich mittags um 12 Uhr und abends um 18 Uhr. Bei vielen Familien mit Kindern ersetzt die Glocke die Uhr. 'Kommt nach Hause, wenn die Glocke läutet', heißt oftmals der 'Marschbefehl' für den Nachwuchs, der auf dem Spielplatz tobt und die Umgebung erkundet.

Neben der Einteilung des Tages für den erwünschten Nachwuchs gibt die Glocke auch Kunde von der Vergänglichkeit des Lebens. Ist sie zu anderen Zeiten als um 12 Uhr und um 18 Uhr zu hören, wissen alle, dass jemand in Hesepermoor gestorben ist. Auch das gehört zum Leben.

 

 

 

 

 


 

Marienstatue in der Emslandstraße


Eine Stätte der Ruhe und Besinnung ist die Marienstatue in der Emslandstraße. Hier verweilen Einheimische und Gäste gern zur Andacht und zum stillen Gebet. 

An die Anfänge erinnert sich Oswald Scholz:
Da sich die Planung, in Hesepermoor eine Kirche und eine Schule zu errichten, als unrealistisch erwies, hegte die Bevölkerung den Wunsch, wenigstens eine kleine christliche Stätte der Begegnung zu schaffen. Im Jahr 1969 wurde eine Bürgerversammlung einberufen. Daran nahm auch Pastor Wunram teil. Er selbst ein großer Marienverehrer, machte  den  Vorschlag,  eine  Marienstatue  aufzustellen.  Dieser  Vorschlag  erhielt die Zustimmung der Bevölkerung. Pastor Wunram besorgte während einer Wallfahrt nach Banneux eine Marienstatue und stiftete sie für die Siedlung Hesepermoor. Die Siedler aus Hesepermoor sorgten für einen Sockel und gestalteten den Platz durch Anpflanzungen.

Im Mai 1970 wurde die Marienstatue während eines Gottesdienstes eingeweiht. Trotz guter Pflege war die Bepflanzung  jedoch  im  Laufe  der  Zeit  krank  und unansehnlich geworden. Zudem drohte die Statue, den Witterungseinflüssen nicht standzuhalten. Daher  wurde  im  Jahr  1986  während  einer  Bürger-versammlung  beschlossen,  die Marienstatue zu überdachen. Unter sehr guter Beteiligung der Bevölkerung weihte Pastor Südhoff im Jahr 1987 die neuge-staltete Grotte.
Seitdem wird in jedem Jahr im Marienmonat zu einer Maiandacht eingeladen. Da sich alle Einwohner von Hesepermoor mit dieser Begegnungsstätte verbunden fühlen, übernimmt in jedem Jahr eine andere Familie die Pflege der Anlagen. Das klappt bislang hervorragend, die Grotte ist ein Schmuckstück in der Siedlung.

 

 

 

 


 

   
© Franz Schubert